Ein Hostname ist eine eindeutige Kennung, die einem Rechner in einem Netzwerk zugewiesen wird. In Linux-Betriebssystemen sorgt das Festlegen eines statischen Hostnamens für Konsistenz und erleichtert die Verwaltung und Identifizierung von Servern oder Workstations. In diesem Artikel werden verschiedene Methoden zur Zuweisung eines statischen Hostnamens unter Linux erläutert, wobei sowohl temporäre als auch permanente Änderungen in verschiedenen Distributionen behandelt werden.
Bevor Sie den Hostnamen ändern, überprüfen Sie den aktuellen Namen mit
hostnamectl
Oder einfach:
hostname
Damit wird der bestehende Hostname Ihres Linux-Rechners angezeigt.
Die meisten modernen Linux-Distributionen (Ubuntu, Debian, CentOS, Fedora) verwenden systemd, das den Befehl hostnamectl zur Verwaltung von Hostnamen bereitstellt.
sudo hostnamectl set-hostname my-static-hostname
hostnamectl
Die Änderung tritt sofort in Kraft und bleibt auch nach einem Neustart bestehen.
Bei Distributionen, die hostnamectl nicht verwenden, ändern Sie die Datei /etc/hostname direkt.
sudo nano /etc/hostname
sudo systemctl restart systemd-hostnamed
Oder starten Sie das System neu:
sudo reboot
Nachdem Sie den Hostnamen geändert haben, aktualisieren Sie /etc/hosts, um den neuen Namen wiederzugeben.
sudo nano /etc/hosts
127.0.0.1 mein-statischer-Hostname
Dies verhindert Netzwerkprobleme und gewährleistet eine korrekte Auflösung des Hostnamens.